Unternehmen
Dr. Thomas Krebs, Gaby Lohse-Kühl, Sabine Bormann, Wilfried Wendel (v.l.n.r)
Vorstand und Generalbevollmächtigte der SAGA Unternehmensgruppe

6,64 Euro durchschnittliche
Nettokaltmiete

Mehr als 134.000 Wohnungen

472 Mio. Euro Bauinvestitionen

Über die SAGA Unternehmensgruppe

Die wohnungspolitische DNA der SAGA Unternehmensgruppe basiert auf fast 100 Jahren Erfahrung. Hamburgs große Vermieterin steht für eine sichere und sozial verantwortliche Versorgung unterer und mittlerer Einkommensschichten mit Wohnraum. Sie ist Garant einer nachhaltigen und ganzheitlichen Quartiersentwicklung und sichert stabile und lebenswerte Nachbarschaften. Die SAGA wirkt mit ihrer Mietenpolitik gemeinsam mit den Hamburger Genossenschaften dämpfend auf den angespannten Hamburger Mietwohnungsmarkt. Darüber hinaus leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Unterbringung von Geflüchteten und vordringlich Wohnungssuchenden im Rahmen des sogenannten Kooperationsvertrages mit der Stadt Hamburg sowie durch ihre Neubauanstrengungen.

Die SAGA ist heute Deutschlands größtes kommunales Wohnungsunternehmen. Mehr als 134.000 Wohnungen und 1.500 Gewerbeobjekte verleihen ihr eine herausragende stadtentwicklungspolitische Rolle, die gleichzeitig eine große soziale Verantwortung mit sich bringt. Herzstück des Konzerns sind die dezentral organisierten Geschäftsstellen im gesamten Hamburger Stadtgebiet. Unmittelbare Unterstützung kommt von den mehr als 230 residenten Hauswarten als direkten Ansprechpartnern vor Ort. Zum Konzern gehört darüber hinaus eine Reihe von Tochterunternehmen wie zum Beispiel die CHANCE (s. Kapitel Mitarbeiter), die die Organisation und Betreuung der rund 70 Hausbetreuerlogen in Großwohnsiedlungen sicherstellt, sowie die ProQuartier Hamburg (s. Kapitel Stadtentwicklung und Gesellschaft), die mit ihrer vernetzten Stadtteilarbeit für viele positive Impulse in den Quartieren sorgt. Nicht zuletzt ist die SAGA Unternehmensgruppe bundesweit einer der größten Ausbildungsbetriebe für Immobilienkaufleute. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte der SAGA-Konzern 970 Mitarbeiter.

Konzern-Kennzahlen
Konzern-Kennzahlen

Die SAGA Unternehmensgruppe gehört zu 100 Prozent der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Bilanzsumme des SAGA-Konzerns lag zum Stichtag 31. Dezember 2018 bei rund 4,6 Mrd. Euro bei einem Cashflow von rund 320 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss betrug 205,8 Mio. Euro nach Steuern, der Umsatz lag bei 980,6 Mio. Euro, die Höhe der Bauinvestitionen bei rund 472 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2018 wurden zudem mehr als 2.000 Baubeginne und rund 1.000 Baufertigstellungen realisiert.

Wohnungsmarkt Hamburg
Wohnungsmarkt Hamburg

Das Geschäftsmodell mit einer nachhaltigen Quartiersentwicklung auf Grundlage sozialverantwortlicher Mieten bewährt sich seit vielen Jahren auch wirtschaftlich. Dieser „Dritte Weg“ der SAGA zwischen renditeorientiertem, börsennotiertem Unternehmen und kommunalen Wohnungsverwaltungen kann durchaus als beispielhaftes Erfolgsmodell verstanden werden. Basis sind eine nachbarschaftsorientierte Vermietung sowie eine aktive Gestaltung sozialer und struktureller Entwicklungsprozesse, insbesondere in den durch soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Defizite gekennzeichneten Quartieren.

Für den dauerhaften Erfolg als Vermieter hält die SAGA die Balance zwischen wirtschaftlicher Leistung und gesellschaftlicher Verantwortung. Nachhaltigkeit ist dabei eine zentrale Säule der Unternehmensstrategie. Es gehört zum Selbstverständnis der Stadt wie auch der SAGA, das qualitative Wachstum Hamburgs und seiner Quartiere nicht nur abzusichern, sondern weiterzuentwickeln. Dabei ist Nachhaltigkeit in ökologischer, sozialer wie auch ökonomischer Hinsicht von erheblicher Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg. Diese Erkenntnis spiegelt sich beispielsweise wider in energetischen Modernisierungen (s. Kapitel Ökologie) und Neubauten (s. Kapitel Ökonomie) oder auch im sozialgesellschaftlichen Engagement der SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft (s. Kapitel Stadtentwicklung und Gesellschaft).

Vor dem Hintergrund der perspektivischen kapitalseitigen Integration der GWG in den SAGA-Konzern sowie der anstehenden Herausforderungen der digitalen Transformation fand 2016 konzernintern ein mehrstufiger, partizipativer und umfassender Leitbildprozess statt, der in das Leitbild „SAGA 2025“ mündete.

Zu den Leitsätzen, die gemeinsam von allen Mitarbeitern verabschiedet wurden, gehört das Bekenntnis, mit großem Engagement für höchste Kundenzufriedenheit zu sorgen. Weiter heißt es: „Wir wollen vielen Menschen ein qualitatives, bezahlbares Wohnen ermöglichen, in einer lebenswerten, stabilen Nachbarschaft. Jede Wohnung, die wir vermieten, jedes Quartier, das wir entwickeln, messen wir daran.“ Das neue Leitbild geht mit dem hohen Ziel einher, alles dafür zu tun, um bis 2025 der bundesweit führende Quartiersentwickler und Vermieter zu sein. Damit verknüpft ist der Grundgedanke, im Tagesgeschäft stets lösungsorientiert und selbstbewusst voranzugehen, für Hamburg und seine Bewohner.

Im Zuge des Leitbildprozesses wurde der Konzernname zum  1. Januar 2017 von SAGA GWG in SAGA Unternehmensgruppe geändert – und dies nicht nur als Signal des Aufbruchs in die Zukunft. Mehr noch wurde mit der Anpassung des Namens nach außen sichtbar gemacht, was unternehmensintern schon länger galt: Die beiden kommunalen Wohnungsunternehmen SAGA und GWG mit ihren zunächst verschiedenen Kulturen waren seit Gründung des Gleichordnungskonzerns 1999 im Laufe der Jahre immer enger miteinander verwachsen.

Im Spannungsfeld zwischen Mietern, Geschäftspartnern, der Öffentlichkeit, der Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung spiegeln sich die verschiedenen Interessenlagen rund um Hamburgs große Vermieterin wider. Hinzu kommt der gebotene unternehmensinterne Austausch. Die SAGA steht mit ihren Stakeholder-Gruppen im regelmäßigen Kontakt, sei es über eine umfangreiche Mieterkommunikation, über Mieter- und Quartiersfeste, über die Mitarbeit in Stadtteilgremien, jährliche Mitarbeitertagungen zur Unternehmensentwicklung, ein modernes Social Intranet, Dienstleistungsbefragungen, die jährliche Bilanzpressekonferenz und Hintergrundgespräche oder den Einsatz sozialer Medien. Ziel ist es, all diesen Anspruchsgruppen transparent und dialogbereit gegenüberzutreten und sie über die Aktivitäten und Positionen der SAGA ins Bild zu setzen. Der Erfolg des Unternehmens hängt schließlich auch davon ab, ob die verschiedenen Interessen berücksichtigt und abgewogen wurden.

Die SAGA Unternehmensgruppe schreibt regelmäßig ihre Unternehmensstrategie fort, indem der Handlungsrahmen für unternehmerische Entscheidungen und das operative Geschäft auf Basis der wohnungspolitischen Vorgaben der Gesellschafterin, der Satzung und des verabschiedeten Zielbilds für den Konzern abgeleitet wird. Die Sicherung des sozialen Ausgleichs in den Stadtquartieren sowie der wirtschaftliche Erfolg sind dafür die tradierten Grundpfeiler des Unternehmens. Die verschiedenen Ziele basieren auf einer zehnjährigen Planungsrechnung. Sie werden mit der Gesellschafterin abgestimmt und in ein Zielvereinbarungssystem auf Grundlage einer „Balanced Scorecard“ übersetzt. Darüber hinaus werden die Konzernjahresergebnisse und die revolvierende Wirtschaftsplanung am Unternehmenskonzept gespiegelt und die Ergebnisse mit dem Aufsichtsrat abgestimmt.

Anfang 2020 wird die turnusmäßig überarbeitete Unternehmensstrategie „SAGA 2030“ verabschiedet. Für Hamburgs große Vermieterin geht es darin vor allem darum, die eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit weiter abzusichern und auszubauen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf Effizienz und Kundenzufriedenheit. Die Absicherung einer hohen Bestandsqualität gehört ebenso zu den Zielen der kommenden Jahre. Ein weiterer Schwerpunkt wird sein, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, eine erhöhte Effizienz der Prozesse zu erreichen und damit die Produktivität zu steigern. Die Digitalisierung ist in aller Munde und dabei für die SAGA Unternehmensgruppe ausdrücklich kein Selbstzweck. Vielmehr dient sie gezielt eingesetzt der Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der Steigerung der Kundenzufriedenheit. 2019 ist die SAGA mit ihrem neuen SAP-System gestartet. Nach und nach wird in diesem Zusammenhang eine Reihe von Digitalisierungsprojekten umgesetzt. Dazu gehören beispielsweise die Einführung digitaler Mieterakten und Rechnungsworkflows sowie ein digitalisierter Posteingang. Geplant sind die Einführung des Kundenportals „MeineSAGA“ sowie der Einsatz mobiler Lösungen. Im Bereich der Kundenkommunikation wird Digitalisierung mit dem Ziel eingesetzt, die Erreichbarkeit, die Effizienz in der Abarbeitung, die Transparenz im Hinblick auf Kundenzufriedenheit an sich sowie die Qualität durch optimierte Prozesse in den nächsten Jahren deutlich zu steigern.

Mit Blick auf den angezeigten Umgang mit dem Klimawandel geht es in der Unternehmensstrategie ferner darum, intelligente Lösungen zu finden, um CO2-Emissionen weiter zu reduzieren und gleichsam soziale Mieten abzusichern (s. Kapitel Ökologie), mithin also diesen Zielkonflikt sorgsam auszutarieren. Nicht zuletzt lautet das Ziel, den erfolgreichen „Dritten Weg“ des SAGA-Konzerns dauerhaft wirtschaftlich abzusichern, ohne die Ziele nachhaltige Quartiersentwicklung und sozialer Ausgleich in den Quartieren zu vernachlässigen. Der sogenannte Quartiersansatz und die Überlegungen zur perspektivischen Einführung eines CO2-Zertifikatehandels stellen in diesem Kontext einen denkbaren Weg dar (s. Kapitel Ökologie).

Unter Compliance verstehen wir die Gesamtheit aller Maßnahmen, die das rechts- und regelkonforme Verhalten der SAGA Unternehmensgruppe, ihrer Organe und Mitarbeiter dauerhaft sicherstellen. Compliance bezieht sich dabei auf allgemeine rechtliche Vorgaben wie auch auf das interne Regelwerk. Als ein in die Geschäftsprozesse implementiertes Managementsystem ist Compliance für die Organisation und Führungsebene eine präventive Strategie gegen gravierende Reputations- und Vermögensschäden.

Alle für die SAGA handelnden Personen müssen die Grenzen zwischen rechtskonformem und unrechtmäßigem Verhalten in den für ihre Tätigkeit relevanten Bereichen kennen. Jährliche Compliance-Unterweisungen und Schulungen über E-Learning-Programme sind daher obligatorisch für alle Mitarbeiter. Compliance soll vorsätzliches und kriminelles Handeln verhindern oder zumindest erschweren, die Aufdeckung erleichtern und abschreckend wirken sowie Probleme im Vorfeld erkennen, bevor sich Verstöße ergeben. Dies betrifft insbesondere die Feststellung kritischer Organisationsstrukturen mit erhöhtem Abweichungsrisiko. Compliance ist ein Baustein zur Steuerung von Unternehmensrisiken und Bestandteil des allgemeinen Risikomanagements. Sie steht in engen wechselseitigen Beziehungen zu den anderen Instrumenten des internen Kontrollsystems der SAGA Unternehmensgruppe.

Im Zusammenspiel mit dem neuen Leitbild gilt für die SAGA-Mitarbeiter die 2008 verabschiedete Grundwerteerklärung „Code of Conduct“, in der Compliance-Regeln für integres Verhalten fixiert sind: Grundregeln zur Mitarbeiterführung, zur Vermeidung von Interessenkonflikten, zu Kundenbeziehungen, zum Datenschutz, zum Umweltschutz und zur Arbeitssicherheit. Die Bestimmungen der Grundwerteerklärung sind verbindlich und von jeder Führungskraft einzuhalten. Sie werden regelmäßig im Rahmen einer Risikoinventur geprüft.

  • Der für die SAGA Unternehmensgruppe und ihre Tochterunternehmen verbindliche Hamburger Corporate Governance Kodex (HCGK), der sich am Deutschen Corporate Governance Kodex für Kapitalgesellschaften orientiert
  • Die Grundwerteerklärung – Richtschnur für integres Verhalten („Code of Conduct“), zu der sich alle Mitarbeiter verpflichtet haben
  • Ein verbindlicher Compliance-Standard für Mitarbeiter
  • Die Datenschutzrichtlinie, die als Standard die datenschutzkonforme Informationsverarbeitung und die dahingehend im SAGA-Konzern bestehenden Verantwortlichkeiten für alle Mitarbeiter verpflichtend regelt
  • Die jährliche Compliance-Risikoinventur auf Grundlage eines Fragenkataloges, der systematisch Compliance-relevante Änderungen oder Vorkommnisse in den Geschäftsbereichen abfragt
  • Der jährliche Compliance-Bericht. Im Zuge der Berichterstattung sind der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat Änderungen und Ereignisse im Bereich Compliance zu melden. Über die Ergebnisse der Compliance-Inventur und der Sitzungen des Compliance-Komitees, die unterjährigen Ereignisse zum Thema Compliance sowie die verabschiedeten Maßnahmen informiert der Jahresbericht des Compliance-Beauftragten
  • Die Ad-hoc-Berichterstattung. Über wichtige unterjährige Änderungen oder wesentliche Compliance-Ereignisse wird der Vorstand unverzüglich unterrichtet

Die Beachtung von Gesetz und Recht ist für uns oberstes Gebot. Das Ansehen der SAGA Unternehmensgruppe wird maßgeblich geprägt durch das Auftreten, Handeln und Verhalten jedes Einzelnen.

Wir achten auf das Ansehen unseres Unternehmens gegenüber Kunden, Geschäftspartnern, Verbänden, Presse etc. Wir respektieren die persönliche Würde, die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen.

Wir sind verlässliche Partner, stehen zu unserer Verantwortung und geben nur Zusagen, die wir einhalten können.

Wir tolerieren keinerlei Diskriminierung, Belästigung oder Beleidigung im Arbeitsumfeld, sei es aufgrund der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Diese Grundsätze gelten für die interne Zusammenarbeit sowie für das Verhalten gegenüber Kunden und externen Partnern. Die Beziehungen der Mitarbeiter zueinander beruhen auf Vertrauen, Höflichkeit und gegenseitiger Achtung.

Den sich verändernden Anforderungen tragen die Mitarbeiter durch regelmäßige Fortbildung Rechnung. Die SAGA stellt zur Förderung der Mitarbeiterkompetenz geeignete Instrumente für Qualifizierung, berufliche Weiterbildung und Entwicklung zur Verfügung (s. Kapitel Mitarbeiter). Jeder muss seine Arbeitszeit für die Erfüllung der Unternehmensinteressen einsetzen, dabei das Vermögen des Unternehmens schützen und dessen Ressourcen vernünftig und verantwortungsvoll nutzen. Die SAGA Unternehmensgruppe fördert eine Lernkultur, die die offene Rückäußerung aller Beteiligten schätzt und hierzu ermutigt. Maßgebliche Kriterien für die Ausübung von Führungsverantwortung sind vorbildliches persönliches Verhalten, Leistung, Offenheit und soziale Kompetenz.

SAGA-Zentrale
Die SAGA-Unternehmenszentrale liegt verkehrsgünstig direkt am U-Bahnhof Barmbek.

Alle Mitarbeiter sind gehalten, jeden Konflikt zwischen privaten und geschäftlichen Interessen zu vermeiden. Kein Mitarbeiter darf seine dienstliche Stellung dazu nutzen, Vorteile zu fordern, anzunehmen, sich diese zu verschaffen oder zusagen zu lassen. Geschenke von Geschäftspartnern sind abzulehnen und zurückzugeben, es sei denn, es handelt sich um Gelegenheitsgeschenke von geringem Wert. Anbieter und Lieferanten dürfen beim Wettbewerb um Aufträge nicht unfair bevorzugt oder behindert werden. Jedes Angebot ist unvoreingenommen zu prüfen. Maßgeblich sind nur solche Kriterien, die an die objektive Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität der Leistungen und Produkte anknüpfen.

Im Mittelpunkt der vertraglichen Beziehungen und jeder Kommunikation mit unseren Kunden stehen die Grundsätze von Korrektheit, Ehrlichkeit, Professionalität, Transparenz und größtmöglicher Kooperation. Wir halten als verlässliche Partner alle gegenüber dem Kunden eingegangenen bindenden Zusagen ein. Wir sehen es als oberstes Ziel an, die hohen Qualitätsstandards für unsere Dienstleistungen zu wahren und die Zufriedenheit der Kunden weiter zu verbessern. Jede Beschwerde wird mit Sorgfalt behandelt.

Wir gehen verantwortungsvoll mit den Daten unserer Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter um und wahren Verschwiegenheit über die internen Angelegenheiten des Unternehmens.

Unternehmenswerte
Stilprägend für die SAGA-Zentrale sind Unternehmenswerte als Kunstinstallation. Mitarbeiter haben diese gemeinsam mit dem Wortkünstler Rupprecht Matthies 2005 erarbeitet.

Der Schutz der Umwelt und die Schonung ihrer Ressourcen sind Unternehmensziele von hoher Priorität. Wir sorgen für Arbeitsbedingungen, die die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter schützen.

SAGA-Lieferanten und Geschäftspartner verpflichten sich und ihre Vorlieferanten zu ökologisch, ethisch sowie rechtlich konformem Verhalten. Ein Bestandteil der damit einhergehenden Qualifizierung ist die explizite Zustimmung zur Verhaltensrichtlinie des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Das unterzeichnende Unternehmen verpflichtet sich, die Richtlinien hinsichtlich Korruption, Kartellrecht, Arbeitsbedingungen und der gebotenen sozialen Verantwortung einzuhalten und die gesamte Lieferkette dahingehend zu verpflichten.

Dieser eigene „Code of Conduct“, der für Lieferanten der Bauleistungen verbindlich ist, beruht unter anderem auf der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) sowie den Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen. Die SAGA verpflichtet ihre Lieferanten darüber hinaus schon im Vorfeld zur Einhaltung angemessener Arbeitsbedingungen oder auch des Mindestlohns. Diesbezügliche Risiken werden über eine externe Stelle geprüft und protokolliert. Die Einhaltung all dieser Richtlinien ist wesentliche Voraussetzung für die Auftragsvergabe durch die SAGA Unternehmensgruppe.